DAS SOLARELEKTRISCHE HAUS FUNKTION & VORTEILE

Was ist ein solarelektrisches Haus?

Familie Smart zeigt im Video, wie Photovoltaikanlage, elektrische Heizung und die weiteren elektrischen Verbraucher eines Haushalts zusammenspielen können. Dabei werden die Bereiche Raumheizung, Warmwasser, Haushaltsstrom und Elektromobilität miteinander verbunden und elektrisch versorgt.

Eine Photovoltaikanlage ermöglicht es, einen Teil des dafür benötigten Stroms direkt am eigenen Gebäude zu erzeugen und selbst zu nutzen. Je höher der Eigenverbrauch des erzeugten PV-Stroms ist, desto weniger Strom muss in diesen Zeiten aus dem öffentlichen Netz bezogen werden.

So kann der selbst erzeugte Photovoltaikstrom beispielsweise für Haushaltsgeräte, die Warmwasserbereitung und die elektrische Heizung genutzt werden. Steht darüber hinaus PV-Strom zur Verfügung, kann dieser auch zum Laden eines Elektroautos eingesetzt werden.

Die Jahresbetrachtung als Schlüsselfaktor

Für die Bewertung eines solarelektrischen Hauses ist nicht nur ein einzelner Tag oder Monat entscheidend. Aussagekräftiger ist die Betrachtung der Energieflüsse über das gesamte Jahr.

Während in den Wintermonaten aufgrund des höheren Wärmebedarfs und geringerer PV-Erträge häufig mehr Strom benötigt wird, als die Photovoltaikanlage zeitgleich erzeugt, können in den sonnenreicheren Monaten höhere PV-Erträge bei gleichzeitig geringerem Wärmebedarf erzielt werden.

Bei einem gut gedämmten Gebäude und einer entsprechend auf den Energiebedarf abgestimmten Photovoltaikanlage kann die Jahresbilanz so ausgelegt werden, dass die PV-Anlage über das Jahr rechnerisch eine Strommenge erzeugt, die dem jährlichen Strombedarf der betrachteten Bereiche entspricht oder diesen übersteigt.

Entscheidend ist dabei die Jahresenergiebilanz: Erzeugung und Verbrauch fallen zeitlich nicht vollständig zusammen. Auch bei einer rechnerisch positiven Jahresbilanz kann daher insbesondere in den Wintermonaten weiterhin Strom aus dem öffentlichen Netz benötigt werden.

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