Förderungen von elektrischer Heizung, Photovoltaik und Lüftung Deutschland | 04.05.2022

Profitieren Sie beim Neubau Ihres energieeffizienten Hauses oder bei der energetischen Sanierung Ihres Gebäudes von attraktiven, staatlichen Förderungen und hohen Kostenvorteilen einer elektrischen Fußboden- oder Infrarotheizung von ETHERMA.

Die wichtigsten Infos und Vorteile

  • Förderantrag vor Beginn der Bau-/Sanierungsmaßnahme stellen

  • Energieberater/in ist notwendig

  • Vorteil elektrische Fußbodenheizung und Infrarotheizung: Niedrige Investitions- und Lebenszykluskosten

  • Photovoltaik-Anlage zwingend notwendig

  • Warmwasser über elektrischen Durchlauferhitzer oder Brauchwasserwärmepumpe

  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) (zentral/dezentral)

  • Auslegung bei Komplett-Heizsystem nach raumweiser Heizlast (EN 12831)

Förderbedingungen und Kostenersparnis für elektrische Flächenheizungen

Die modernen elektrischen Flächenheizungen von ETHERMA sind in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage (PV), einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie einer Warmwasser-Aufbereitung förderungsfähig. Hinzu kommt, dass dieses intelligente und komfortsteigernde Gesamtpaket im Hinblick auf Investitionskosten, Verbrauch, Wartung und Lebensdauer unterm Strich deutlich günstiger ist als Heizungsanlagen mit Wärmepumpe oder Gas-Brennwertkessel. Zu diesem Ergebnis kommt die europäische EUHA-Studie des ITG Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden.

Was bringt das neue Gebäudeenergiegesetz GEG?

Das neue Gebäudeenergiegesetz GEG schreibt die energetischen Anforderungen an beheizte oder klimatisierte Gebäude vor. Ziel des Gesetzes ist die Erreichung der Klimaschutzziele und die verstärkte Reduzierung der CO2-Emissionen in Deutschland. Zum Hintergrund: Gebäude bzw. Heizungen sind mit fast 40 % die größten Energieverbraucher und neben Verkehr und Industrie für den hohen Ausstoß an CO2-Emissionen verantwortlich. Daher müssen neue Gebäude gemäß dem GEG energetische Mindestanforderungen erfüllen und für bestehende Gebäude gibt es Nachrüstpflichten. Der Einbau von modernen und klimafreundlichen Heizsystemen ist dabei ein wichtiger Schritt.

Denn die Regierung hat sich mit der Überarbeitung des Klimaschutzgesetzes im Mai 2021 folgende Ziele für die Senkung des CO2-Ausstoßes gegenüber dem Jahr 1990 gesetzt:

  • bis 2030: Reduzierung um 65%,

  • bis 2040: Reduzierung um 88%,

  • 2045: Erreichen der Klimaneutralität.

Was ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)?

Die BEG umfasst aktuelle Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich und unterstützt beispielsweise den Einsatz neuer Heizungsanlagen, die Optimierung bestehender Heizungen oder Maßnahmen an der Gebäudehülle. Aufgrund der Antragsflut und -volumens wurde jedoch von der Regierung ein Förderstopp für sogenannte Effizienzhäuser und energetische Sanierung mit 24. Januar 2022 ausgesprochen, so dass einige Wochen nicht auf diese Fördermöglichkeiten zugegriffen werden konnte. Der Förderstopp für Effizienzhäuser 55 (EH55) und 40 (EH40) wird dauerhaft sein.

Die Möglichkeit der Förderung für effiziente Gebäude für den Neubau ist seit dem 20.04.2022 unter geänderten Bedingungen über die KfW wieder möglich. 

Die wichtigen Änderungen sind wie folgt:

  • Reduzierte Förderkonditionen

  • Förderungen werden nur als Kredit vergeben (Ausnahme gilt für Hochwasserbetroffene 2021)

  • Keine Förderung der bisherigen EH55 und EH40-Gebäude mehr.

  • Förderung nur mehr für Effizienzhaus-/Effizienzgebäude-Stufen 40 Erneuerbare Energien (EH40 EE), 40 Nachhaltigkeit (EH40 NH) und bei Wohngebäuden zusätzlich die Effizienzhaus-Stufe 40 Plus (EH40 Plus)

  • Im Neubau gilt die Förderung nur noch für Wärmeerzeuger auf Basis Erneuerbarer Energien

Jedoch bleibt weiterhin das Förderprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) "Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Bestand (BEG EM - Zuschuss)" bestehen und ist von dem Stopp nicht betroffen. Mit dieser Förderung werden die gesetzlichen Vorhaben zum Klimaschutz unterstützt. Gefördert werden Maßnahmen an Gebäuden, welche die Energieeffizienz verbessern, wie für die Photovoltaik, Maßnahmen zur Wärmedämmung, Beschattung oder für die Digitalisierung zur Verbrauchsoptimierung mittels Smart Home erhalten - wozu eine elektrische Flächenheizung oder Infrarotheizung von ETHERMA besonders geeignet ist.

Allerdings gilt hier: Die Kosten für eine geförderte Maßnahme können nur einmal geltend gemacht werden - entweder im Gesamtrahmen bei der KfW oder als Einzelmaßnahme bei dem BAFA. 

Auf der Homepage der BAFA können Sie unter anderem auch das Infoblatt zu den förderfähigen Kosten herunterladen.

Wichtig: Erst Förderung beantragen, dann Vorhaben starten

Um die Fördermittel zu erhalten, dürfen Sie mit Ihrem Bau- oder Sanierungsvorhaben erst nach Beantragung der Förderung starten. Als Vorhabensbeginn gilt grundsätzlich der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen. Ihr Antrag auf Förderung muss vorher gestellt werden. Nur Planungs- und Beratungsleistungen dürfen vor dem Förderantrag erbracht werden. 

Bei einer Kreditförderung kann der Beginn der Bauarbeiten vor Ort als Vorhabensbeginn definiert werden. Wichtig: Hierbei muss vor Abschluss der Verträge (Liefer- und Leistungsverträge mit Bauunternehmen, Lieferanten und Gewerken) ein dokumentiertes Beratungsgespräch mit einem Finanzierungspartner der KfW (z.B. mit Ihrer Hausbank) stattgefunden haben.

Details dazu finden Sie auf der Website der KfW:

Ein/e Energieberater/in ist Pflicht und wird gefördert

Für die Fachplanung und Baubegleitung Ihres Effizienzhauses oder Einzelmaßnahmen an Gebäudehülle und Anlagentechnik (außer Heizung) benötigen Sie zwingend eine Expertin oder einen Experten für Energieeffizienz aus der Liste der Deutschen Energie-Agentur (dena). Die Kosten für die Experten werden ebenfalls mit einem zusätzlichen Kredit, einem Tilgungszuschuss oder einem Zuschuss gefördert. Für ein Ein- und Zweifamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus werden maximal 10.000 Euro je Vorhaben mit einem Zuschuss von 50 % bis zu 5.000 Euro gefördert. 

Die Liste der Energieeffizienz-Experten/innen für die Förderprogramme des Bundes finden Sie hier: https://www.energie-effizienz-experten.de/sie-sindbauherr/expertensuche/expertensuche

ETHERMA stellt für Sie gerne den Kontakt zu einem unabhängigen Energieberatungsbüro her.

Fazit: Es lohnt sich mehrfach für Sie

Wer heute energieeffizient mit einer elektrischen Flächenheizung oder Infrarotheizung von ETHERMA sowie Photovoltaik, Lüftung mit Wärmerückgewinnung und effizienter Warmwassererzeugung baut, erhält Fördermittel, spart bei den Investitionen und über den gesamten Lebenszyklus signifikante Kosten und steigert zusätzlich den Wohnkomfort und die Lebensqualität. Noch weiter optimieren lässt sich so eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Gesamtlösung durch eine förderfähige Energiespeicherlösung für den Solarstrom.