INFRAROTHEIZUNG

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INFRAROTHEIZUNG Funktion, Qualitätsmerkmale und Vorteile.

Effizienz durch eine hochwertige Infrarotheizung.

500.000 veraltete Nachtspeicherheizungen versorgten deutsche Haushalte im September 2016 mit Wärme. Aufgrund der überholten Technik dieser Heizungsart verbrauchen Hausbesitzer und Immobilieneigentümer jedoch trotz vergünstigter Nachtstromtarife mehr Energie als mit modernen Heizungssystemen. Gerade hier ergibt sich mit einem Heizungsaustausch gegen eine effiziente Infrarotheizung Einsparpotenzial. Denn hochwertige Strahlungsheizungen arbeiten effizient und energiesparend.

Sehen Sie hier Qualitätskriterien, auf die Sie beim Kauf achten sollten, um von den Vorteilen einer Infrarotheizung im Eigenheim zu profitieren. Denn Infrarotheizung ist nicht Infrarotheizung.

Wie funktioniert eine Infrarotheizung?

Infrarotheizungen nutzen das Prinzip der Strahlungswärme. So erzeugen sie Infrarotstrahlen direkt am Heizpaneel mittels Zufuhr von elektrischer Energie aus der Steckdose. Sobald diese Strahlen mit fester Materie wie Möbel, Decken oder auch den Menschen in Berührung kommen, erfolgt ihre Umwandlung in behagliche Wärme. Die so aufgenommene Heizenergie geben Gegenstände und Hausbewohner an den Wohnraum ab. Dies unterscheidet die Infrarotheizung maßgeblich von der Wärmebereitstellung über klassische Konvektionsheizkörper. Denn Letztere erwärmen die Umgebungsluft im Wohnraum. Da warme Raumluft physikalisch nach oben steigt, erhält die Zimmerdecke sehr viel Wärme. Fußböden und Zimmerecken werden mit weniger Wärme versorgt, da die heiße Luft beim Absinken zunehmend Energie verliert. Hausbesitzer empfinden dabei trotz aufgedrehter Heizung vielfach kalte Luftzüge. 

Die Strahlungswärme einer Infrarotheizung hingegen sorgt für eine angenehme und gleichmäßige Temperaturverteilung im gesamten Wohnraum. Schon Bedford und Liese bewiesen anhand ihres Behaglichkeitsdiagrammes, dass das angenehme Raumklima einer Infrarotheizung eine Absenkung der Raumlufttemperatur um etwa zwei Grad bei gleichbleibendem Wohlbefinden ermöglicht. Die Umgebungstemperatur lässt sich damit ohne Komforteinbuße senken und jedes Grad weniger senkt die Heizkosten.

 

Was ist beim Kauf zu beachten?

Vielfach ist der Preis einer Infrarotheizung ein entscheidendes Kriterium für den Kauf. Viel wichtiger als die Anschaffungskosten ist aber die Qualität der Strahlungsheizung. Denn diese hat langfristig Auswirkungen auf den Energieverbrauch und die Kosten beim Heizen. Die nachfolgende Checkliste zeigt, anhand welcher Kriterien Verbraucher einen hochwertigen Wärmeerzeuger erkennen.

GERINGERER WÄRMEBEDARF.

Im Vergleich zu anderen Wärmeerzeugern weisen Infrarotheizungen eine hohe Endenergieeffizienz auf. Denn sie erzeugen die benötigte Wärme direkt im Aufstellungsraum. Wärmeverluste, die bei wassergeführten Heizsystemen durch den Transport des erwärmten Heizungswassers vom Kessel, durch die Verrohrung bis zu den Heizkörpern entstehen, entfallen beim Einsatz einer Infrarotheizung. Über diese bessere Ausnutzung der Wärmeenergie sorgen Strahlungsheizungen für eine dauerhafte Senkung der Heizkosten.

Durch die direkte Wärmestrahlung einer Infrarotheizung nehmen Hausbewohner die Raumtemperatur um zwei bis drei Grad wärmer wahr, als diese tatsächlich ist. Infolge dessen benötigen Infrarotheizungen im Vergleich zu anderen Wärmeerzeugern weniger Heizleistung und kommen gleichzeitig mit kürzeren Heizzeiten aus. Dem Verbraucher bietet sich somit neben den Einsparungen beim Brennstoff auch die Möglichkeit nachhaltiger und bewusster zu heizen. Denn jedes Grad weniger, bedeutet eine Energieverbrauchssenkung von etwa sechs Prozent.

KOMBINATION MIT ERNEUERBAREN ENERGIEN.

Infrarotheizungen lassen sich mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach koppeln. Der benötigte Strom stammt nicht aus der Steckdose, da Solarzellen die Infrarotheizung mit Energie beliefern. Bauherren sind dabei unabhängig vom öffentlichen Stromversorger und betreiben ihre Strahlungsheizung mit dem eigenen und nahezu kostenlos produzierten Ökostrom auf dem Dach. Neubauten unterliegen bei der Gebäudebeheizung dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Es gibt an, wie hoch der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung auszufallen hat. Gerade hier macht die Verbindung aus PV-Anlage und Infrarotheizung Sinn. 

 

KURZE AUFHEIZZEIT VON WENIGEN MINUTEN.

Sobald Heizungsbesitzer die Infrarotheizung einschalten, erreicht sie innerhalb von vier bis fünf Minuten ein Temperaturniveau von etwa 60 Grad Celsius. Sie ermöglicht auf diese Weise ein flexibles und rasches Reagieren auf wechselnde Temperatureinstellungen. Trotz der schnellen Aufwärmphase verhindert die intelligente Technik Verbrennungsgefahren beim Berühren des Panels.

WARUM MIT EINER INFRAROTHEIZUNG SANIEREN?

Während moderne Gasheizungen oder Wärmepumpen eine entsprechende Verrohrung zum Transport des Heizungswassers benötigen, erfordern Infrarotheizungen lediglich einen Zugang zur Steckdose. Insbesondere in älteren Gebäuden, die in der Vergangenheit ohne wasserführende Heizung mit Wärme versorgt wurden, sind Heizungsrohre und Heizkreisverteiler nicht vorhanden und müssten zunächst verlegt werden. Dieser bauliche Aufwand entfällt bei einer Infrarotheizung, sodass eine Heizungsmodernisierung schnell, kostengünstig und ohne Schmutz erfolgt.

Im Vergleich zu einer Infrarotheizung reagieren wassergeführte Heizungssysteme träger auf sich verändernde Temperaturen, da zunächst das Heizmedium (Wasser) zu erwärmen ist, bevor dieses seine aufgenommene Wärme an den Raum abgeben kann. Dieser Prozess entfällt bei einer Strahlungsheizung.

 

WEITERE EINSATZBEREICHE.

In gut gedämmten Immobilien wie Passiv- oder Energieeffizienz-Häusern finden Infrarotheizungen als alleinige Hauptheizung effizient Anwendung. In weniger gedämmten Häusern bieten Strahlungsheizungen im Wintergarten oder im Badezimmer eine optimale Ergänzung zu einem bereits vorhandenen Wärmeerzeuger im Heizungskeller.

DIE INFRAROTHEIZUNGEN IM SMART HOME.

Infrarotheizungen lassen sich mittels elektronischem Thermostat intelligent regeln. Letzteres stecken Hausbesitzer dabei per Plug and Play an das Heizpaneel an. Durch die Verbindung mit einem Smart-Home-System ist die eigene Infrarotheizung in der Lage mit anderen technischen Geräten im Haushalt zu kommunizieren. Auch der Zugriff aus der Ferne ist damit problemlos möglich. So können Hausbesitzer ihre Infrarotheizung einfach per Smartphone oder Tablet zum Beispiel auf der Fahrt in den Urlaub regeln und steuern. Durch diese auf den eigenen Heizbedarf ausgerichtete Heizungssteuerung ergeben sich weitere Ersparnisse bei den Heizkosten. Weitere Informationen zur Infrarotheizung sind auch hier zu finden.

 

Neugierig? – Erfahren Sie hier mehr über die unterschiedlichen Anwendungsgebiete.

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